es muss nicht immer lila Schokolade sein. Dass es auch ganz anders geht, das zeigt uns dieser Tage ein tweet von harassli; der Sprache nach wurde aus der Schweiz getwittert.
Vielleicht antwortet Sie ja noch, wo man denn dieses rustikal-schöne Exemplar live bewundern könnte/kann.
Danke schön und: Auf Wiederluage und Gruezi aus Berlin! :)
update: Vielen Dank an Harassli! Die Spatzen haben es aus der Schweiz getwittert. Harrasli hat uns tatsächlich geantwortet, besser eigentlich: zurückgetwittert. - Das ist toll und eine nette Geste. - Der Ausblick vom "Bänkli am Plätzli" hat diesen blog doch tatsächlich erreicht. Wir wollen diesen schönen Leseort unseren Blog - LeserInnen daher auch nicht vorenthalten. Voilà! Das ist er! Toll, nicht wahr? - Nein, Ihr solltet jetzt nicht alle dorthin fahrn. Wir wollen euch aber auch nicht davon abhalten. - Dieses idyllische Fleckchen Erde des Alten Europa liegt übrigens in Graubünden in der (Ost-) Schweiz, wie bereits vermutet: www.savognin.ch.
der Wettergott meinte es heute, am ersten Augusttag, durchaus gut mit uns. Deshalb wurde der regelmässige Treff, der übrigens an jedem 1.ten Samstag des Monats stattfindet, kurz entschlossen in das Freie verlagert.
Normalerweise findet der Treff nämlich im Cafe "CoffeeMeer", direkt gegenüber, statt. Heute mussten die Betreiber desselben leider auf etwa zwanzig Hände, d.h. etwa 100 Finger, und natürlich auch auf den damit verbundenen Umsatz verzichten.
Der Gründervater der Berliner BücherBoXX, Herr Konrad Kutt, kam vorbei und so konnten die wichtigsten Abstimmungsfragen bei schönstem Sommerwetter und bei einer Tasse Kaffee besprochen werden. So wird sich etwa das BücherBoXX - Projekt am 4.9.15 von 16 - 22 Uhr auf dem Inselfest darstellen.
Die Website www.bücherboxx.com befindet sich derzeit in heftigster Überarbeitung, wie wir erfahren konnten. Der inhaltliche Verzug wird dann schnell aufgeholt werden, so dass alle Welt die zwischenzeitlich erfolgte Projektausdehnung nachvollziehen kann.
Eine neue BücherBoXX steht kurz vor ihrer Fertigstellung. Sie wird demnächst Ihre "Lehr- und Wanderzeit" nach Lübeck zum dort statt findenden Nachhaltigkeitskongress www.netzwerk21kongress.de antreten.- Dieser Kongress wird 2015 in Kooperation mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
ausgerichtet. Er wird durch das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt, die
Servicestelle Kommunen in der einen Welt der Engagement Global gGmbH
gefördert sowie durch Veolia Deutschland, IHK Schleswig-Holstein, Volks-
und Raiffeisenbanken sowie durch Sponsoren und weitere Partner unterstützt.
Mit zahlreichen informellen Gesprächen endete der Austausch nach über 1 1/2 Stunden, bevor sich die Gruppe wieder in alle Himmelsrichtungen zerstreute.
als technischer Spielhansel habe ich folgendes überlegt. Wie kann man schneller über den Status der BoXX informieren bzw. informiert werden? Eine Art Kümmerer-Ruf also.
Eine der vielen, also nicht: "die", Lösungen ist eine Kombination aus NFC - TAG (sprich 'täg', nicht 'tag'), Twitter, Smartphone und Internet. Klingt kompliziert - ist es aber nicht wirklich. Etwa 60 % aller near field communication) fähig. Das ist nämlich genau das und, btw. weswegen, was ALDI aktuell als Bezahlsystem versucht und nicht so recht damit weiter kommt, zumindest wenn man der Stiftung Warentest glauben mag.
Etwa 60 % aller neu verkauften Smartphones auf dem deutschen Markt sind NFC fähig.
Wir von der örtlichen BücherBoxx ist da schon wesentlich weiter :)....
Wer also ein NFC - Handy mit Internetverbindung sein Eigen nennt, der berührt damit den gelben TAG (siehe Bild) in einem Abstand von etwa 1-3 cm und es werden dann, wenn der TAG alles gelesen hat, was etwa eine halbe Sekunde dauert, genau 2 1 URL's auf dem Handy angezeigt. Für jeden auf dem Handy installierten Browser erfolgt (bei mir) jeweils eine gesonderte Mitteilung. Die eine verweist auf einen guten Zustand der BoXX und die andere auf ein vorliegendes Problem, um welches sich die Kümmerer kümmern sollten.
Wenn eine Internetverbindung besteht, muss man nur die URL eine der beiden URLs aufrufen. Wir setzen voraus, die jeweils zutreffende. Der Rest erfolgt vollautomatisch.
Die Meldung wird entgegengenommen und dann sofort getwittert auf http://twitter.com/boxxstatus, incl. Datum und Uhrzeit. Das war schon alles. Das Publikum und die Kümmerer werden damit synchron informiert. -
Es gibt keine Fallstricke. Die URL wird auch nicht automatisch aufgerufen, um irgendwelchen komischen Traffic zu verursachen. Die Kontrolle bleibt beim Anwender. Die übertragenen Datenmengen sind minimalst. Keine Werbung.
update: Es gibt nur eine einzige aufrufbare URL, nämlich jene, die einen "guten Zustan" meldet. Aus operativen Gründen ist das aktuell besser.
Kümmerer/KümmererIn werden ist nicht schwer. Auch nicht, es zu bleiben. Investitionszeit: ca. 7 Minuten. Hier das Ergebnis in der, ach so beliebten Synopsis "VORHER - NACHHER" Formation...
es war ein tolles Sommerfest, zu welchem der Initiator der Berliner BücherBoXXen seine FreundInnen, BekanntInnen ( :) ) sowie KümmererInnen (oh, deutsche Sprache in Verbindung mit 'gendern'), der BoXXen zu sich in den Grunewald eingeladen hatte. Wie dort noch einmal richtiger Weise erwähnt wurde, hängt der dauerhafte Erfolg des Projekts eben vom Einsatz jedes Kümmerers bzw. Kümmererin ab.
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden hier, ausserhalb der Programmpunkte, keine Personenbilder eingestellt. Und das - eigens für den Nachnittag erstellte Programm (siehe Bild links) war sehr ausgesucht.
Zunächst konnte man erfahren, dass das BücherBoXX - Projekt weiter wächst und der Bestand in Berlin mittlerweile auf 16 - 17 BoXXen angewachsen ist. Auch in Frankreich gibt es bereits mehr als 25 BoXXen jener Sorte, so wurde uns berichtet. Gleichwohl BlogleserInnen bereits wissen, dass es in Frankreich oft diese vogelhäuschenartigen, kleineren Varianten gibt. Dank nimmermüder Aktivitäten verbreitet sich also die BücherBoXX - Idee auch dort ganz dolle.
Neben Speis und Trank, zu dem die Gäste und Gästinnen (bleiben wir beim konsequenten 'gendern', um den Unfung deutlich zu machen, der in solchem Formalismus steckt) durch mitgebrachte leckere Salate und andere Leckereien und das in vielfältigen Geschmacksrichtungen beitrugen, war das aufgestellte kulturelle Programm sehr bemerkenswert.
Chanhong Jung aus Südkorea beeindruckte mit einer gelungenen Darbietung am Klavier. Im Konzertsaal wird das noch wesentlich eindrucksvoller sein. - Mehr über Ihn findet man beim One Month Festival, auf das hier hingewiesen werden soll. Man wird künftig sicher noch viel von ihm hören.
Chanhong Jung (Piano, Südkorea)
Pianist Chanhong Jung is a prizewinner of numerous competitions. He
gathered grand prize at The Korea Music Competition, first prizes at
Yeon-Am Music Competition, Haneum Philharmonic Competition, Seoul
Piastra Competition (in Duo) and second prize at Korea Brahms
Association Competition. In addition, he performed at Russia Khabarovsk
Piastra, etc. In Berlin, he recently played at INBAK Berlin Salon Abend,
Midsummer Festival, and Berliner Schloss Baustelle Concert. After
graduating with honors from Dankook University, Chanhong Jung is
currently pursuing the Master’s degree at Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin with Susanne Grützmann.(Quelle:http://onemonthfestival.com )
Helus Hercygier gab, vor dem versammelten Freundeskreis, Georg Kreislers, das nachstehend ergänzend eingeblendete, "Tauben vergiften" zum Besten, bestens begleitet von Alexandra Gotthardt am Klavier. - Einfach anhören und schmunzeln...
Da eh niemand alle hier ausgebrachten Links verfolgt, hier die markantesten Informationen:
Helus Hercygier, geb. 1951 in Berlin Wilmersdorf.
Er lernte Klavier und stieg später auf Gitarre um.
Er war viele Jahre beim "Berliner Brettl" im Bereich
Kleinkunst und Kabarett aktiv. 1970 gehörte er zu den Mitbegründern des legendären "linken Volkstheaters“ TIK (Theater in Kreuzberg), das der Berliner Theaterszene mit seinem engagierten Programm wesentliche Impulse gab. Neben der Theaterarbeit widmete sich Helus Hercygier
mehr und mehr jiddischen Liedern, wobei er auf
Liedtraditionen von zu Hause zurückgreifen konnte.
Sein Programm mit jiddischen Liedern und Geschichten,
bzw. Satiren stellt gleichzeitig eine Verarbeitung der
jüdischen Geschichte dar.
Neben jiddischen Liedern bildet das Kabarett und da vor
allem Lieder von Kurt Tucholsky einen Schwerpunkt
seines Programms.
Alexandra Gotthardt, geb. 19xx in Bad Homburg.
1984 Organistin in der heimischen Kirche.
1986 bis zum Abitur 1988, Klavierstudium am
Konservatorium in Frankfurt/Main.
1988 bis 1990 Studium der Musikwissenschaft
und Klavier in Freiburg/Breisgau.
Meisterkurse für Klavier zu vier Händen.
Seit 1991 in Berlin und Mutter von 3 Kindern. Seit 2000 Zusammenarbeit mit Helus Hercygier.
Tucholsky / Eisler, Jiddische Lieder und ein
Swing-Programm..
Die weiteste Anreise hatte, aus Neuseeland kommend, Jeffrey Paparoa. Er begrüßte die Gäste und Gästinnen in Maori, der Sprache der dortigen Aborigines (Ureinwohner). Nachfolgend ein klanglicher Eindruck:
Jeffrey Paparoa Holman was born in London in 1947 and
immigrated to New Zealand in 1950, living out his early years mostly on
the South Island's West Coast. His colourful career path has taken him
to sawmills, shearing gangs, social work, bookselling and, since 1997,
study at the University of Canterbury, where he graduated with a PhD in
Maori Studies in 2007. He is currently a Senior Adjunct Fellow in the
School of Humanities at Canterbury.
Holman is an award-winning and widely published poet; the most recent of his seven volumes is Shaken Down 6.3, poems of the post-2010 Christchurch earthquakes (Canterbury University Press, 2012). His critically acclaimed history, Best of Both Worlds: The Story of Elsdon Best and Tutakangahau (Penguin, 2010), was shortlisted for the Ernest Scott Prize. His poetry, articles and reviews have variously appeared in the New ZealandListener, Landfall, the Christchurch Press and other periodicals.
Holman
was the 2011 Writer-in-Residence at the University of Waikato; in
autumn 2012, he was the New Zealand representative at the University of
Iowa's International Writing Program.
Während des Sommerfestes waren ausgewählte Werke von Albrecht Gehse zu sehen. Wir erfuhren zahlreiche Hintergründe dieses bekannten Vertreters des "expressiven, visionären Realismus". Wikipedia klärt uns weiter auf wie folgt: Gehse stammt aus einer künstlerischen Familie; sein Großvater ist der Maler Ludwig G’schrey, sein Urgroßvater der Maler Hans Haustein und sein Onkel der Maler Paran G’schrey. Seit 1981 schuf er freischaffend Arbeiten in Leipzig. Von 1984 bis 1986 hielt er sich in Moskau und Sofia auf, wo er arbeitete und auch ausstellte. Von 1987 bis 1990 war er Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR bei Bernhard Heisig und Harry Blume.
Gehse gehört zur Leipziger Schule vor 1990. Seit 1991 lebt er in Berlin-Charlottenburg, sein Atelier hat er auf der InselEiswerder. 2001 erhielt er den Auftrag von der Interessensgemeinschaft Friedrichstraße zwei Buddy Bären zu gestalten, die 18 Monate auf dem Mittelstreifen Unter den Linden präsent waren. Danach gingen diese Bären auf Reisen, unter anderem nach Polen und Tschechien.
Seit 2003 wird sein Porträt Helmut Kohls in der „Ahnengalerie“ im Bundeskanzleramt gezeigt.
Gegen Ende der Veranstaltung wurde das Publikum Zeuge einer "Welturaufführung".
Zu Gedichttexten von Ludwig G'schrey versammelte sich der "verbliebene Rest" im Wohnzimmer um das Klavier. Die Texte wurden von den beiden ausgebildeten Schauspielerinnen Christine Schnell-Neu und Annette Pausch, in lebhafter Weise interpretiert und, in einer äusserst berührenden Weise, mit Klavierimprovisationen, behände und atmosphärisch zum Text treffsicher auf den Punkt gebracht, von Eva-Catrin Reinhardt eindruckvoll begleitet.
Eva-Catrin ist Architektin sowie selbst und ständige Unternehmerin im Photovoltaik-Bereich www.rds-solar.de. Die Kombination von Musik und PV ist dabei bemerkenswert und sicher auch eine Novität. Sie ist seit Ende letzten Jahres zudem dabei, eine alte Berliner Tradition, nämlich die der "Salonière", am Rüdesheimer Platz wieder zu beleben. Wer sich für diesen neuen Ansatz interessiert, wird hier fündig: http://www.meetup.com/de/Berlin-Salon-am-Rudesheimer-Platz.
Abschliessend:
Ganz herzlichen Dank, lieber Herr Kutt für die Vorbereitung und Durchführung. Es war ein großartiges Erlebnis und führte uns "Willkommenen Gästen" in konzentrierter Form einen kleinen Ausschnitt aus der aktiven kulturellen Szene der Hauptstadt vor Augen und öffnete, insbesondere für den Interessierten/die Interessierte, Einblicke in Zusammenhänge und verband -in gelungener Weise- die Vergangenheit mit der Gegenwart.