Geschichten über öffentliche Leseorte (Strassenbibliotheken) in aller Welt und deren Randbereiche
Posts mit dem Label Mierendorffinsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mierendorffinsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 22. August 2015
Freitag, 21. August 2015
Termin: 4.9.2015 - 16:00 bis 22:00 - BücherboXX mit eigenem Stand auf dem Inselfest am Mierendorffplatz
Liebe BücherboXXerInnen,
das BücherboXX-Projekt wird am 4.9.2015, von 16:00 - 22:00 Uhr, zum 9ten Inselfest am Mierendorffplatz - also quasi an ihrem Stammsitz - mit einem eigenen, richtig großen Marktstand vertreten sein. Etwa 40 Marktstände aus verschiedenen Richtungen wird es geben.
Auch für Speis und Trank ist gesorgt.
Auch für Speis und Trank ist gesorgt.
Die KümmererInnen sind entsprechend informiert und gebeten den Stand mit zu betreuen, Auskunft zu geben, Bücher vorzustellen, Ideen entgegen zu nehmen und neue zu verteilen.
Wir freuen uns, das BücherboXX - Projekt auf diese Weise einem größeren und interessierten Publikum im Kiez in angenehmem Ambiente, zusammen mit seinem Initiator, Herrn Konrad Kutt, präsentieren zu können.
Im Terminkalender vormerken.
Freitag nachmittags!
Labels:
2015,
Insel,
Inselfest,
Inselfest 2014,
Inselfest 2015,
Kierendorffkiez,
Kiezest 2015,
Kiezfest,
Kutt Konrad,
Mieremdorffplatz,
Mierendorffinsel
Standort:
Charlottenburg, Berlin, Deutschland
Donnerstag, 6. August 2015
Wohin mit dem Nachlass von Opa und Oma, wenn es zuviel wird?
Liebe BoXXerInnen,
naturgemäß hat jede BücherBoXX nur doch sehr begrenztes Fassungsvermögen, in Litern gemessen.
Deswegen wurde das Motto:
naturgemäß hat jede BücherBoXX nur doch sehr begrenztes Fassungsvermögen, in Litern gemessen.
Deswegen wurde das Motto:
- Nimm ein Buch
- Bring ein Buch
- Lies ein Buch
Nun gibt es jedoch auch Lagen, in denen mehr anfällt, als der BücherBoXX ebengerade noch zuträglich sein kann. Man sollte sie daher nicht als Entsorgungsort ansehen. Hier hilft uns vielleicht ein Blick in das Netz und: Bingo, man wird fündig bei der Berliner Stadtreinigung. Der Weg von der BücherBoXX am Mierendorffplatz bis dahin ist übrigens gar nicht mal so weit. 450 Meter Fußweg gibt unser aller Freund G. hierfür bekannt:
.
Und das Beste kommt jetzt: Es gibt dort KEINE Mengenbegrenzung für Papier und das Ganze ist kostenlos. Donnerstag bietet sich für Berufstätige besonders an :). Also, nix wie hin: https://goo.gl/maps/jxwix.
.
Und das Beste kommt jetzt: Es gibt dort KEINE Mengenbegrenzung für Papier und das Ganze ist kostenlos. Donnerstag bietet sich für Berufstätige besonders an :). Also, nix wie hin: https://goo.gl/maps/jxwix.
Recyclinghof Ilsenburger Straße
Ilsenburger Straße 18 - 20
10589 Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf)
Öffnungszeiten
montags 7:00 - 17:00 Uhr
dienstags 7:00 - 17:00 Uhr
mittwochs 7:00 - 17:00 Uhr
donnerstags 9:30 - 19:30 Uhr
freitags 7:00 - 17:00 Uhr
samstags 7:00 - 15:30 Uhr
Entsorgung und Kosten
- Recyclinghof: Keine Mengenbegrenzung und entgeltfrei.
Montag, 20. Juli 2015
Aus der Tätigkeit eines Kümmerers bzw. einer Kümmererin
Liebe BoXXerInnen,
VORHER :(
NACHHER :)
Kümmerer/KümmererIn werden ist nicht schwer. Auch nicht, es zu bleiben. Investitionszeit: ca. 7 Minuten. Hier das Ergebnis in der, ach so beliebten Synopsis "VORHER - NACHHER" Formation...
VORHER :(
NACHHER :)
Labels:
berlin,
Bücherboxx,
Charlottenburg,
Kümmerer,
Kümmererin,
Mierendorffinsel,
Mierendorffplatz
Samstag, 11. Juli 2015
Kiezspaziergang in Kalowswerder aka Mierendorffinsel aka Mierendorffkiez
Liebe BoXXerInnen,
unser aller Freund GoogleMaps ist Kalowswerder, selbstredend, unbekannt - und dennoch fand er dort heute statt. Wer? Der Kiezspaziergang!
Ausser Wikipedia und den Alteinsessigen weiss ja auch niemand auf Anhieb, dass es sich hierbei um ein Eiland mitten in Berlin und direkt an Mitte angrenzend handelt. Heute spricht man im Allgemeinen vom Mierendorffkiez - künftig vielleicht von der Mierendorf - "Insel".
Luise-berlin.de schreibt dazu folgendes: "Der Name ist von dem Hof Kasow abgeleitet, der bereits 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV. (1316-1378) Erwähnung findet. Demnach wurde er von den Nonnen des Spandauer Klosters bewirtschaftet. Im 16. Jahrhundert tauchte auch die Bezeichnung "Kasischer Werder" (1537) auf. Quellen aus dem 18. Jahrhundert bezeichnen das Gebiet als "Kasowschen Werder" (1714), dann auch als "Kalauschen Werder" (1717) und geben es mit einer Größe von 181 Morgen an. Der K. bestand ursprünglich aus Wiesen und Fichtenbuschwerk. Auf einem Stadtplan von Berlin und Charlottenburg mit nächster Umgebung von 1857 ist dann das Gebiet als "Kahls-Werder" verzeichnet. Nach 1900 war K. Gegenstand der Stadtentwicklungsplanung nach Norden (nördliche Spreeseite). Hier entstand ein dicht bebautes, allerdings unvollendetes Stadtviertel, in dem um 1910 meist ärmere Schichten der Bevölkerung lebten. "
Und in der Tat, Kalowswerder ist vollständig von Wasser umgeben. In Analogie zu einem bekannten Gassenhauer kann man dieses grosstädtische Kleinod über 7 Brücken erreichen. Nach einem ersten Überblick und der vorzüglichen Hilfe unserer allwissenden amerikanischen Freunde von GoogleMaps, wären dann, der Vollständigkeit halber noch 2 Eisenbahnbrücken hinzuzurechnen. - Im Belagerungsfall wären also 9 Zugbrücken hochzuziehen.
Vom Autor persönlich abgezählte 215 Personen - zumindest zu Beginn waren es so viele- , sorgten für einen dollen Menschenauflauf. Auch die Grünen waren da, politisch und polizeilich gesehen. Die Organisation war gut, das Wetter freundlich und die Stimmung war friedlich.
Punkt 14:00 Uhr ging es dann los mit Bezirksstadtrat Marc Schulte als Leiter der Grossgruppe. 5.3 km (Gesamtfläche: ca. 1,65 km²) lagen vor der Menschenmenge, jeweils unterteilt in etwa ein dutzend Zwischenstrecken, so dass auch Menschen. weniger gut zu Fuß gut mitkamen, an deren Endpunkte jeweils Informationshäppchen per Lautsprecher verteilt wurden.
Man erfuhr in den kommenden 3 Stunden jede Menge Neues, Unbekanntes über seine unmittelbare Umgebung und es wurde wieder einmal deutlich, wie komplex so ein zentraler großstädtischer Ballungsraum betrachtet werden muss.
Neu für den Autor waren (unter anderem), dass sich ein Bio Hochtechnologie-Park im Norden auf dem aufgelassenen Gelände eines ehemaligen DRK Krankenhauses niedergelassen hat, ebenso wie die Tatsache, dass man einen einstmal geplanten und teil-fertig gestellten U-Bahn Tunnel, ab Jungfernheide Richtung Tegel (TXL), zu Übungszwecken der Berliner Feuerwehr nutzt und dass dieser 1969/70 auch schon mal abgesoffen war. Ausgiebig wurden die Baudaten der Wasserläufe rundum mitgeteilt. - So verging die Zeit wie im Flug - und der Gesundheit hat's auch gut getan.
Und hier die Einladung noch einmal im vollen Wortlaut:
unser aller Freund GoogleMaps ist Kalowswerder, selbstredend, unbekannt - und dennoch fand er dort heute statt. Wer? Der Kiezspaziergang!
Ausser Wikipedia und den Alteinsessigen weiss ja auch niemand auf Anhieb, dass es sich hierbei um ein Eiland mitten in Berlin und direkt an Mitte angrenzend handelt. Heute spricht man im Allgemeinen vom Mierendorffkiez - künftig vielleicht von der Mierendorf - "Insel".
Luise-berlin.de schreibt dazu folgendes: "Der Name ist von dem Hof Kasow abgeleitet, der bereits 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV. (1316-1378) Erwähnung findet. Demnach wurde er von den Nonnen des Spandauer Klosters bewirtschaftet. Im 16. Jahrhundert tauchte auch die Bezeichnung "Kasischer Werder" (1537) auf. Quellen aus dem 18. Jahrhundert bezeichnen das Gebiet als "Kasowschen Werder" (1714), dann auch als "Kalauschen Werder" (1717) und geben es mit einer Größe von 181 Morgen an. Der K. bestand ursprünglich aus Wiesen und Fichtenbuschwerk. Auf einem Stadtplan von Berlin und Charlottenburg mit nächster Umgebung von 1857 ist dann das Gebiet als "Kahls-Werder" verzeichnet. Nach 1900 war K. Gegenstand der Stadtentwicklungsplanung nach Norden (nördliche Spreeseite). Hier entstand ein dicht bebautes, allerdings unvollendetes Stadtviertel, in dem um 1910 meist ärmere Schichten der Bevölkerung lebten. "
Und in der Tat, Kalowswerder ist vollständig von Wasser umgeben. In Analogie zu einem bekannten Gassenhauer kann man dieses grosstädtische Kleinod über 7 Brücken erreichen. Nach einem ersten Überblick und der vorzüglichen Hilfe unserer allwissenden amerikanischen Freunde von GoogleMaps, wären dann, der Vollständigkeit halber noch 2 Eisenbahnbrücken hinzuzurechnen. - Im Belagerungsfall wären also 9 Zugbrücken hochzuziehen.
Vom Autor persönlich abgezählte 215 Personen - zumindest zu Beginn waren es so viele- , sorgten für einen dollen Menschenauflauf. Auch die Grünen waren da, politisch und polizeilich gesehen. Die Organisation war gut, das Wetter freundlich und die Stimmung war friedlich.
Punkt 14:00 Uhr ging es dann los mit Bezirksstadtrat Marc Schulte als Leiter der Grossgruppe. 5.3 km (Gesamtfläche: ca. 1,65 km²) lagen vor der Menschenmenge, jeweils unterteilt in etwa ein dutzend Zwischenstrecken, so dass auch Menschen. weniger gut zu Fuß gut mitkamen, an deren Endpunkte jeweils Informationshäppchen per Lautsprecher verteilt wurden.
Man erfuhr in den kommenden 3 Stunden jede Menge Neues, Unbekanntes über seine unmittelbare Umgebung und es wurde wieder einmal deutlich, wie komplex so ein zentraler großstädtischer Ballungsraum betrachtet werden muss.
Neu für den Autor waren (unter anderem), dass sich ein Bio Hochtechnologie-Park im Norden auf dem aufgelassenen Gelände eines ehemaligen DRK Krankenhauses niedergelassen hat, ebenso wie die Tatsache, dass man einen einstmal geplanten und teil-fertig gestellten U-Bahn Tunnel, ab Jungfernheide Richtung Tegel (TXL), zu Übungszwecken der Berliner Feuerwehr nutzt und dass dieser 1969/70 auch schon mal abgesoffen war. Ausgiebig wurden die Baudaten der Wasserläufe rundum mitgeteilt. - So verging die Zeit wie im Flug - und der Gesundheit hat's auch gut getan.
Und hier die Einladung noch einmal im vollen Wortlaut:
Bezirksstadtrat Marc Schulte vertritt auf dem 163. Kiezspaziergang am Samstag, dem 11.07.2015, Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und wird den Inselrundweg auf der Mierendorff-Insel eröffnen.
Der gesamte Rundweg ist 5,3 km lang, 3,7 km davon
werden auf dem Spaziergang abgelaufen. Die Strecke geht immer am Wasser
entlang an Industrieanlagen, Kleingärten und neuen Wohnungsbauprojekten
vorbei. Unterwegs gibt es viel Spannendes zu sehen. Am nördlichen Teil
des Rundweges werden an diesem Tag Betonwände zur Nutzung für freie
Graffiti-Kunst eingeweiht, das neu entwickelte Farbkonzept für den
Mierendorff-Kiez wird am Charlottenburger Verbindungskanal vorgestellt,
Schlusspunkt ist die Bronzegießerei Noack mit dem Skulpturenpark.
Der Spaziergang endet an der Caprivibrücke.
Wer Lust hat, kann mit Marc Schulte den ganzen Rundweg zu Ende gehen.
Die Strecke verläuft teilweise auf Schotterwegen, auf geeignetes Schuhwerk sollte geachtet werden.
Treffpunkt ist um 14.00 Uhr der Bahnhof Jungfernheide, Ecke Max-Dohrn-Straße / Tegeler Weg.
Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.
Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter
www.kiezspaziergaenge.de.
www.kiezspaziergaenge.de.
Pressemitteilung Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf vom 8.7.2015
Abonnieren
Posts (Atom)








