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Sonntag, 30. August 2015

Die BücherboXX Mierendorffplatz ist am Freitag, 4.9.2015 - 16:00-22:00 beim Inselfest dabei

Liebe MitBoXXerInnen,

die BücherboXX am Mierendorffplatz wird am Freitag, 4.9.2015 - von 16:00 - 22:00 Uhr beim Inselfest am  Mierendorffplatz mit einem eigenen Stand mit dabei sein.
Die Vorbereitungen der KümmererInnen in Zusammenarbeit mit dem Initiator, Herrn Konrad Kutt, laufen hierfür im Hintergrund auf Hochtouren.
Einfach am Stand vorbeischauen.

Wir sehen uns - bis Freitag!


Montag, 20. Juli 2015

Aus der Tätigkeit eines Kümmerers bzw. einer Kümmererin

Liebe BoXXerInnen,

Kümmerer/KümmererIn werden ist nicht schwer. Auch nicht, es zu bleiben. Investitionszeit: ca. 7 Minuten. Hier das Ergebnis in der, ach so beliebten Synopsis "VORHER - NACHHER" Formation...







VORHER :(







NACHHER :)

Samstag, 6. Juni 2015

Ein kümmerlicher Zettel oder besser: Ein Zettel für Kümmerer

Liebe BoXXerInnen,

was gilt es für eineI KümmererIn zu bedenken. Hier entsteht somit gaaanz langsam ein "kümmerlicher Zettel".
Will heissen: jede/r der ein Gmail - Konto besitzt, kann Vorschläge darin machen.


Dienstag, 2. Juni 2015

E. Kästner (1936): Der Kümmerer

Der Kümmerer

Der Kümmerer ist zwar ein Mann,
doch seine Männlichkeit hält sich in Grenzen.
Er nimmt sich zwar der Frauen an,
doch andre Männer ziehn die Konsequenzen.

Der Kümmerer ist ein Subjekt,
das Frauen, wenn es sein muß, zwar bedichtet,
hingegen auf den Endeffekt
von vornherein und überhaupt verzichtet.

Er dient den Frauen ohne Lohn.
Er liebt die Frau en gros, er liebt summarisch.
Er liebt die Liebe mehr als die Person.
Er liebt, mit einem Worte, vegetarisch !

Er wiehert nicht. Er wird nicht wild.
Er hilft beim Einkauf, denn er ist ein Kennler.
Sein Blick macht aus der Frau ein Bild.
Die andren Blicke werfen andre Männer.

Die Kümmerer sind nicht ganz neu.
Auch von von Goethe wird uns das bekräftigt.
Sein Clärchen war dem Egmont treu,
doch der war meist mit Heldentum beschäftigt.

So kam Herr Brackenburg ins Haus,
vertrieb die Zeit und half beim Wäschelegen.
Am Abend warf sie ihn hinaus.
Wer Goethes Werke kennt, der weiß weswegen.

Die Kümmerer sind sehr begehrt,
weil sie bescheiden sind und nichts begehren.
Sie wollen keinen Gegenwert.
Sie wollen nichts als da sein und verehren.

Sie heben euch auf einen Sockel,
der euch zum Denkmal macht und förmlich weiht.
Dann blicken sie durch ihr Monokel
und wundern sich, daß ihr unnahbar seid.

Dann knien sie hin und beten an.
Ihr gähnt und haltet euch mit Mühe munter.
Zum Glück kommt dann und wann ein Mann
und holt euch von dem Sockel runter!



Montag, 1. Juni 2015

6 Gründe ein/e KümmererIn zu werden:

Samstag, 6. Juni, 11 Uhr: Treffen der BücherboXX-Fans, Café Coffeemeer am Mierendorffplatz -

Vorab eine kurze Entymologie zum unterschiedlichen Bedeutungsgehalt, bei identischem Wortstamm:

kümmerlich:
klein, schwach, schwächlich, verkümmert; (umgangssprachlich abwertend) mickrig, vermickert ärmlich, armselig, bescheiden, dürftig, elend, jämmerlich, jammervoll, karg, kärglich, spartanisch; (abwertend) schäbig; (oft abwertend) kläglich; (emotional) miserabel, gering, karg, knapp, mangelhaft, spärlich, unbefriedigend, ungenügend, unzureichend; (gehoben) schmal; (abwertend) dürftig; (umgangssprachlich abwertend) lumpig, mickrig, popelig
kümmern:
scheren Worttrennung: sche|ren kümmern kümmern, interessieren Synonyme zu scheren angehen , bekümmern , berühren , betreffen , interessieren , jemandes Sache sein, kümmern , sorgen , von Bedeutung/Belang sein, zu tun haben; (gehoben) anfechten ; (bildungssprachlich) tangieren ; (umgangssprachlich) jucken ; (landschaftlich, besonders süddeutsch) zu schaffen haben wohl zu veraltet scheren = ausbeuten, quälen (vgl. ungeschoren ), grammatisch beeinflusst von ↑ scheren kümmern (1b) Grammatik sich scheren; nur verneint oder eingeschränkt Beispiel sich nicht um die Vorschriften scheren kümmern (2)

KümmererIn, das kommt somit nicht von kümmerlich, sondern von "sich kümmern".

Es gibt eaxkt 6 Gründe, warum man KümmererIn werden sollte:
  • Es gibt keine Bezahlung, kein Geld, keine Knete, kein BAT. Nix. Nada. Niente.
  • Dein Dienen wird von den meisten BürgerInnen als selbstverständlicher Service betrachtet
  • Infrastrukturleister werden selten öffentlich wahrgenommen und wertgeschätzt
  • Du wirst angemault, wenn es mal nicht so funktioniert wie erwartet
  • Jeder der Dich kennen lernt meint, Dir Vorschriften machen zu können, müssen und zu dürfen
  • Du kannst der Öffentlichkeit nie genug von Dir selbst geben
Wenn Dir Das ALLES überhaupt nix ausmacht, dann bist DU die/der Richtige! Komm einfach! :)