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Montag, 7. September 2015

Mein erstes Blog bashing oder: nämlich reimt sich auf dämlich

Hi Fans und Fanerinnen der Boxgeschichten hier,

heute habe ich von einer, offensichtlich unter narzisstischem Kränkungserleben leidenden, anonymen Autorin mein Fett voll abge-"kriegt". Meint diese jedenfalls. Mein allererstes "echtes" Blog Bashing ist also bei mir eingegangen. Weitere werden folgen. Versprochen! - Die Kommentarfunktion war, genau deswegen, allerdings von Anfang an moderiert. Eine bewußte Entscheidung, die nichts mit Zensur zu tun hat, sondern der Bloghygiene dient. - Anonym, so kam der Verbalschmodder hier rein! Klar, wie sonst auch? Und damit folgenlos? Nö, nicht ganz! - Ich werde diesen abgesonderten verbalen Unrat selbstredend hier nicht zur Schau stellen, da ich eh schon weiss, dass 1.) mein Verstand dem einer Amöbe gleicht und 2.) mein Selbstbewusstsein größer ist, als das meines verblichenen Vorbilds, dem fiktiven nordkoreanischen Diktator "Kim Jong Pampig X". - Um Suicid zu verüben, müsste ich mich demnach einfach nur selbst von diesem hohen Sockel in die Tiefe stürzen. 3.) Deutsch setze ich im Stile eines Erstklässlers in die Blogwelt. Ich bekenne: ich beherrsche die deutsche Sprache wirklich nicht. Somit habe ich aktuell noch keine Blogbefähigung. Der Blogführerschein wurde mir heute vom Miasma der Literaten formell entzogen. 4.) Ich sollte wirklich mehr Lesen! Vielleicht Blogs oder nordkoreanische Literatur gar? 5.) Und zu guter Letzt: Schreibfeeler produziere ich ohne Ende. - Danke für die Hinweise. Weiss ich doch alles schon. Doch auch beim bashing gilt: Repetitio est mater studiorum.

Ich war in der Lage, dank intelligenter Suchalgorythmen, zu ermitteln, aus wessen Feder dieses dumme bashing Geschreibsel stammte. - Liebe Basherin, stolz auf Jahreszahl, bitte erst mal an die eigene Nase fassen! Lesen und VERSTEHEN sind zwei Paar Schuhe. Schon mal was von der FREIHEIT DES WORTES gehört?  - Und im Übrigen: Jeder kann jederzeit einen Blog eröffnen! Zeigen Sie uns, dass Sie es besser können! Gehen Sie auf Anfang und starten Sie einen Blog. Vielleicht: http://blogführerschein.blogspot.de. Kostet nix. Noch ein ganz heisser Tip zum Abschluss. Es gibt über 30.000.000 Blogs im Internet - und täglich werden es mehr! Niemand, so auch Sie nicht, ist gezwungen, hier mitzulesen. Alles klar? Dann viel Vergnügen beim Absentismus! Servus!

SEX schreibt übrigens man nur mit einem X. Setzen!

Merke zudem: "Wer austeilt, der muss auch einstecken können!"

Samstag, 5. September 2015

Die BücherBoXX am Mierendorffplatz im Strudel der neuen Berliner Bankenkrise

Liebe BoXXerInnen,

bekannte Boulevardblätter berichten uns nahezu täglich über neue, große Löcher, die es zu stopfen gilt, damit die LeserInnen nicht drauf hereinfallen....

Wir, die KümmererInnen, die wir nahezu ständig investigativ im Kiez unterwegs sind, haben in Berlin eine neue, große Bankenkrise entdeckt, welche das sommerliche Lesevergnügen an der BücherBoXX am Mierendorffplatz in erheblicher Weise zu stören geeignet ist.

Da die BLÖD - Zeitung (link nach rechts nicht gesetzt) diesen gut recherchierten Beitrag nicht annehmen wollte und auch der DER OSTILLON hierfür nur geringes Interesse zeigen dürfte, haben wir die Sache nunmehr selbst in die Hand genommen.

Es kann, darf und es wird schlussendlich auch nicht sein, dass Eckensteher Nante, bzw. seine Nachfahren keine geeigneten Ruheplätze mehr finden können, Clochards ohne aufblasbares Nackenkissen beim Ausstrecken auf Berliner Banken möglicher Weise erhebliche HWS - Schäden infolge Nackenüberdehnung davontragen könnten und AlkoholikerInnen die Buddel versehentlich "durchrutscht" und auf dem Boden zerknallt.

Auch der feinsinnige Literaturkenner und die feinsinnigste Literaturkennerin ist durch die von uns aufgedeckte Bankenkrise in ganz erheblicher Weise  betroffen, finden beide doch keinen standesgemäßen Rückzugsraum mehr - eine Art literarisches Strassenschnellrestaurant sozusagen -  für die kenntnisreiche ad-hoc Goutierung der Bücherbox - Inhalte. - Um anschliessend das eine oder andere Exemplar, Nase rümpfend, der BSR zu übergeben oder mit stolz in die Luft gereckter Nase als kostenlose Beute von hinnen nach dannen zu entführen.

Deswegen nehmen wir Hammer und Sichel selbst in die Hand und werden die Situation für das Berliner Strassenproletariat, gleichermassen aber auch für die dünne intellektuelle -weil belesene- Oberschicht, in Kürze zum deutlich Besseren wenden.

Vielleicht interessiert sich dann nicht nur Till Eulenspiegel, sondern auch der Tagesspiegel und / oder die MorgenPost für unser Tun und nicht Unterlassen.... selbst auf die Gefahr hin, von der springenden Presse als die neuen "Bankrebellen" bezeichnet zu werden. - Nicht weit von hier, am Tegeler Weg nämlich, startete 1968 bekanntlich schon einmal eine bundesweite Rebellion ... Wir werden dann wohl als 2015er tituliert  werden müssen... nicht auszudenken, wenn dies geschähe -........ :)

Demnext mehr davon in diesem Theater.



Dienstag, 11. August 2015

Die BücherBoXX, sie hat 4 Ecken - und mindestens eben so viele "Eckensteher"

Liebe BoXXerInnen,

„Im Tiergarten, oh wie schaurig,
hing sich der Nante auf.
Im Tiergarten, oh wie traurig,
da endete sein Lebenslauf.
Schendarmen un Polizisten,
mit de Rettungsmedaille jeziert,
und andre jute Christen,
die kamen anmarschiert.
Sie schnitten ihn vom Baume,
er schlug die Oojen auf
und kam aus seinem Traume
und sprach voll Schrecken drauf:
‚Alljütijer, hab Erbarmen,
mein Jott, wat seh ick hier?
Inn Himmel sind ooch Schendarmen?
Nu is et aus mit mir."


Die BücherBoXX, sie hat genau 4 Ecken und, wenn man genau hinschaut, hat sie auch (mindestens) 4 Eckensteher, alles Abbilder bzw. Nachfolger jenes Berliner Originals, welches jedem echten  Altberliner ein Begriff ist.

Der moderne Sprachgebrauch spricht natürlich anders. Soziale Randgruppen, HiloPes (hilflose Personen), Menschen mit geistiger Behinderung. So in etwa wäre der Neusprech. Von Müssiggängern, Tagedieben, Alkies, Junkies, asozialem Pack jedoch spricht oft der Volksmund.

Ich nenne Sie bevorzugt Großstadtpsychos oder Großstadtindianer. Man trifft einige davon in netter Regelmässigkeit im Dunstkreis der BücherBoXX an. - Gäbe es die BoXX nicht, so wären sie ebenso anwesend :) . Zahlreiche Bierflaschenverschlüsse unter der Sitzbank an der BoXX zeugen jederzeit von ihrer Anwesenheit. - So war es bereits im 18ten Jahrhundert in Berlin und so ist es im 21ten ebenso. "Jeändert hat sich - nüscht!" - Nur das aufgepappte Etikett - labeling, nennt man das heute. Eckensteher eben. Oder -sitzer, je nach Promillezustand. 

Mal sitzt einer bei 29 Grad im Schatten im Wintermantel stundenlang auf der Parkbank gegenüber. Mal schleicht einer, dessen Haut ein einziges großes Tattoo darstellt, in gebückter Haltung bei schlechtem Wetter in die BoXX, um sich dort einen "Schuss" zu versetzen. Mal rast einer psychotisch hin und her und zerrt an den armen Büchern herum - dann weiss man: es ist wieder Büchertisch in der Nähe. Mal sitzt einer mit besonders langem, schlohweiss geföhntem Haar eben an einer der vier soeben beschriebenen, literarischen Ecken (in diesem Sinne eher ein Eckensitzer halt) und hält Gespräch entweder mit sich selbst oder dem zufällig flanierenden Sommerpublikum......



Bildquelle: Wikipedia.org
 

Donnerstag, 6. August 2015

Missverständnis/Unterschied: BücherBoXX ist nicht die Schenkbox!


Liebe/r Unbekannte/r,

diesen Zettel hast Du in den letzten Stunden in der BücherBoXX hinterlegt.

Leider ist das offenbar ein Missverständnis, denn die BücherBoXX ist KEINE Givebox.

Insofern sind alle anderen Gegenstände als Bücher hier wirklich nicht willkommen.

Doch es gibt für Dich/Sie hier eine einfache Lösung:
Nur etwa 50 Meter rechts davon, vor dem roten Klinkerbau der "Hochschule der Künste" steht sie seit geraumer Zeit wieder, die Schenkbox, sie ist eine echte Givebox für Sachen und Dinge, welche Du nicht mehr, andere aber -vielleicht- benötigen.
Dort kannst Du Deine "paar Sachen" gerne unterbringen.

Hoffentlich ist das Missverständnis nun ausgeräumt. Wir bringen anschliessend noch 2 Bilder, um die Unterschiede auch optisch sichtbar aufzuzeigen.

Alles Gute und vielen Dank für die Mühe die Du/Sie sich dennoch gemacht hast/haben.





Hier die Schenkbox:

und hier die BücherBoXX
 

klar voneinander zu unterscheiden!


Dienstag, 4. August 2015

Bücher im Überfluß - Nur: wohin damit?


Liebe BoXXerInnen,

manche Menschen verbringen ihr Leben ganz ohne Bücher, was die Mühe des Lesens und Verstehens erspart. Gesangbuch, die Bibel (beides ererbt) und vielleicht noch ein abgegriffenes Familienkochbuch - möglichst mit zahlreichen fliegenden Einlegeblättern -  bilden den Bildungsstand eines Haushalts auch heute noch, so ziemlich allumfassend, ab. "Bildungsferne Schichten" wäre die treffende Zustandsbeschreibung für eine solche Misere - betrachtet durch die Brille der Soziologie. - Übrigens: Diese Mitmenschen leben auch, nur eben - anders! Und wundern sich dabei dann allerdings oft, dass andere auf der gesellschaftlichen Überholspur an Ihnen vorbei ziehen.

Ihnen "könnte" ein Licht aufgehen. Das Sinnbild hierfür ist eine, besser 3 -weil eindrücklicher- Berliner Strassenlaternen, welche in atypischer Weise, am hellen Tag leuchten.

Eines der so genannten "niedrigschwelligen Leseangebote", welche sich langsam von der Bundeshauptstadt über die Republik und darüber hinaus viral verbreiten, ist die sogenannte "Berliner BücherBoXX". Hier kann man ausgewählte Exemplare weggeben und einstellen. - Diese dürfen dann, ohne jede Umstände, von jederfrau und jedermann mitgenommen und auch gelesen(!) werden. Mancherorts ist die BücherBoXX auch Teil des bookcrossing Systems gworden, was für zusätzliches Interesse und Bekanntheit sorgt.

Das Experiment in Berlin läuft nun schon über 4 Jahre - und das mit deutlichem Erfolg. Und der ist bereits  so groß, dass das BücherboXX - Projekt mittlerweile Einzug auf die website der Bundesregierung gehalten hat. - Auch die Stadt Berlin hat den ideellen Wert dieser Idee erkannt und stellt aktuell eigene "Bücherzellen" auf, da der Name BücherBoXX geschützt wurde.

Es bleibt, zumindest für Berlin, festzuhalten, dass es ein Überangebot an wanderfreudigen Büchern gibt. Die BücherBoXX ist damit durchschnittlich sehr sehr gut bestückt. Ihre Zukunft -mengentechnisch gesehen- scheint auf absehbare Zeit gesichert.

Was kann der gemeine Regalausmister also tun? Welche Optionen ergeben sich noch?

Hier eine weitere Auswahl seine Bücher loszuwerden. Wobei überhaupt keine Sorge besteht, dass die BücherBoXX zu kurz kommen wird:

http://www.lesen.net/buecher-verkaufen/

.

Weitere Anbieter sind u.a. Flip4New, buchmaxe.de, Sellorado oder regalfrei.de
Diese können im Einzelfall durchaus auch lohnenswert sein.Wer weitere derartige Optionen kennt, ist aufgefordert, diese im Kommentar zu verbreiten. Danke schön!






Sonntag, 2. August 2015

Das Bänkli am Plätzli oder: Es muss nicht immer lila Schokolade sein! - Die Alpenbücherbox stellt sich vor.

Liebe BoXXerInnen,

es muss nicht immer lila Schokolade sein. Dass es auch ganz anders geht, das zeigt uns dieser Tage ein tweet von harassli; der Sprache nach wurde aus der Schweiz getwittert.
Vielleicht antwortet Sie ja noch, wo man denn dieses rustikal-schöne Exemplar live bewundern könnte/kann.

Danke schön und: Auf Wiederluage und Gruezi aus Berlin!  :)

update: Vielen Dank an Harassli! Die Spatzen haben es aus der Schweiz getwittert. Harrasli hat uns tatsächlich geantwortet, besser eigentlich: zurückgetwittert. - Das ist toll und eine nette Geste. - Der Ausblick vom "Bänkli am Plätzli" hat diesen blog doch tatsächlich erreicht. Wir wollen diesen schönen Leseort unseren Blog - LeserInnen daher auch nicht vorenthalten. Voilà! Das ist er! Toll, nicht wahr? - Nein, Ihr solltet jetzt nicht alle dorthin fahrn. Wir wollen euch aber auch nicht davon abhalten. - Dieses idyllische Fleckchen Erde des Alten Europa liegt übrigens in Graubünden in der (Ost-) Schweiz, wie bereits vermutet: www.savognin.ch.



Sonntag, 12. Juli 2015

Zufälliges Auswahlsortiment einer BücherBoXX "as is today"

Liebe BoXXerInnen,

nachfolgend eine zufällige Auswahl aus der aktuellen Präsenz. Was unsere Mit- und Miet-BürgerInnen so alles lesen bzw. einstmals gelesen haben oder auch vielleicht lesen wollten. Die Auswahl ist rein willkürlich und erhebt natürlich keinen Repräsentantenanspruch oder sonst etwas:




















Und hier der aktuelle "BoXXZustand" beim heutigen "Boxenstop":

Donnerstag, 9. Juli 2015

Bücherbox für den Leon-Jessel-Platz sichern

Drucksache - 1347/4  

   
Betreff: Bücherbox für den Leon-Jessel-Platz sichern
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPD-Fraktion 
Verfasser:Wuttig 
Drucksache-Art:DringlichkeitsantragDringlichkeitsantrag
Beratungsfolge:

Bezirksverordnetenversammlung Beratung

09.07.2015 

47. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

Die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert zu prüfen, mit welchem Aufwand die verwitternde rote Telefonzelle vor dem ehemaligen Rathaus Wilmersdorf auf den Leon-Jessel-Platz versetzt und - dem Wunsch der Kiezinitiative "Miteinander im Kiez e.V. entsprechend - am neuen Standort als Bücherbox genutzt werden kann.
Der BVV ist bis zum 31.08.2015 zu berichten.

Begründung:
Die Leihgabe der Bücherbox auf dem Leon-Jessel-Platz läuft am 19. September aus. Die Kiezinitiative "Miteinander im Kiez e.V." berichtet von der guten Annahme der Box durch die Bürgerinnen und Bürger und wünscht sich eine dauerhafte Lösung. Die rote Telefonzelle vor dem ehemaligen Rathaus Wilmersdorf - einst ein Geschenk des 29. Signal Regiments (seit 1984 britisches Kontaktbataillon des Alt-Bezirks Wilmersdorf) - modert am jetzigen Standort vor sich hin und wird durch die Nichtpflege durch den Bezirk nicht besser. Es sollte doch möglich sein, mit möglichst geringem Aufwand diese Telefonzelle ein paar hundert Meter zu versetzen und einem für Initiative und Bezirk sinnvollen Verwendungszweck zuzuführen. 


 

Montag, 1. Juni 2015

Gut gefüllt....

Liebe LeserInnen,

der turnover in der BücherBoxx am Mierendorffplatz in Berlin-Charlottenburg ist wirklich sensationell. Aktuell ist die BoXX sehr gut mit neuem Lesefutter befüllt und wartet begierig auf neue LeserInnen. - Zahlreiche BesucherInnen kommen täglich in die BoXX, um sich an Literatur zu erfreuen. Vielleicht sollte man mal eine Zählung veranstalten, wie viele Besucher wöchentlich hier vorbeischauen. - Familien mit Kindern ebenso wie Autofahrer, die kurz einmal nebenan parken, um sich in der BoXX neu mit Lesestoff zu versorgen. Einige Bücher sind mit bookcrossing Labels versehen worden. Durch die Integration als OBCZ ist sie eben auch sehr bekannt geworden. - So kann man den Leseweg eines Buches stets online mitverfolgen, wenn man das Buch im Internet registriert. Anonym, versteht sich.