Sonntag, 30. August 2015

Die BücherboXX Mierendorffplatz ist am Freitag, 4.9.2015 - 16:00-22:00 beim Inselfest dabei

Liebe MitBoXXerInnen,

die BücherboXX am Mierendorffplatz wird am Freitag, 4.9.2015 - von 16:00 - 22:00 Uhr beim Inselfest am  Mierendorffplatz mit einem eigenen Stand mit dabei sein.
Die Vorbereitungen der KümmererInnen in Zusammenarbeit mit dem Initiator, Herrn Konrad Kutt, laufen hierfür im Hintergrund auf Hochtouren.
Einfach am Stand vorbeischauen.

Wir sehen uns - bis Freitag!


Donnerstag, 27. August 2015

DRK, Bücher, Flüchtlinge oder: Bücher kann man nicht essen, aaaaaaber.......

Liebe BoXXerInnen,

neue Probleme erfordern neue Lösungen. Und hier kommt eine davon.

Von Büchern wird man nicht satt, Bücher kann man auch nicht essen... schon klar.... jetzt kommt aber das grosse aaaaaber..... denn:

Die Firma rebuy hat eine interessante, zeitgemäße und aufwändige Aktion gestartet. (Ja, natürlich dient das auch der eigenen PR, aber das ist nun mal so in dieser Wirtschaft und ändert deshalb nichts an der damit verbundenen, "Guten Absicht" - finde ich jedenfalls).

Also, damit sollte klar sein, wie der nächste Amazon Karton verwendet werden KÖNNTE :)!

Spende mit reBuy – einfacher geht's nicht:


  1. Packe alles, was Du spenden möchtest, in ein Paket.
  2. Bringe das Paket zu einem Hermes PaketShop – wir übernehmen das Porto.
  3. Das Deutsche Rote Kreuz bringt Deine Spende dahin, wo sie gebraucht wird.
 Damit können wir helfen:

Kinder- & Jugendkleidung
(in gutem Zustand)

Bücher (mehrsprachig, Kinderbücher)

Spielzeug


Den Versandaufkleber zum kostenlosen Versand in O-Größe hier downloaden.


update vom 28.08.2016:

Das DRK erklärt sich, fern vom Wedding, durch 4500 -noch nicht eingetroffenen- HermesSendungen- durch seinen Sprecher als "überlastet", derweil TdM, der IM in D, von 800.000 zu erwartenden Flüchtigen spricht bzw. das Volk visionisiert. Aber Hallo, gehts noch? Hermes, wer war das nochmal? Hermes (griechisch Ἑρμῆς, auch Hermeias Ἑρμείας, dor. Hermas Ἑρμᾶς) ist in der griechischen Mythologie der Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten, andererseits auch der Gott der Diebe, der Kunsthändler, der Redekunst, der Gymnastik und somit auch der Palästra und der Magie. Als Götterbote verkündet er die Beschlüsse des Zeus und führt die Seelen der Verstorbenen in den Hades (Unterwelt). Er gehört zu den zwölf großen Olympischen Göttern.
Quelle screenshot: SWR blog


update 28.08.2015 17:42:


Rebuy hat mittlereweile das DRK Logo vollständig aus seinem Netzauftritt entfernt. Ebenso weitere Links zum DRK. - Der Paketschein -download auf die DRK Lieferadresse jedoch, ist noch aktiv.

update 30.08.2015 - 10:37:

Das Thema ist nun in der Tagesschau angekommen.
Hier: http://www.tagesschau.de/inland/rebuy-spenden-101.html.

"Das Internet ist nicht regional begrenzt - Mertz räumt aber auch ein, dass der Aufruf ursprünglich auf Berlin begrenzt sein und nicht ganz Deutschland einbeziehen sollte: "Dass die Firma Rebuy mit diesem Appell im Internet eine so große Resonanz erfährt, war uns von Anfang an eigentlich nicht im Kopf." - Nun ja, es ist eben bekanntlich NEULAND! Gelle? - Wird daher hier nicht weiter kommentiert. Spricht für sich.






Freitag, 21. August 2015

Termin: 4.9.2015 - 16:00 bis 22:00 - BücherboXX mit eigenem Stand auf dem Inselfest am Mierendorffplatz

Liebe BücherboXXerInnen,

das BücherboXX-Projekt wird am 4.9.2015, von 16:00 - 22:00 Uhr, zum 9ten Inselfest am Mierendorffplatz - also quasi an ihrem Stammsitz - mit einem eigenen, richtig großen Marktstand vertreten sein. Etwa 40 Marktstände aus verschiedenen Richtungen wird es geben.

Auch für Speis und Trank ist gesorgt.

Die KümmererInnen sind entsprechend informiert und gebeten den Stand mit zu betreuen, Auskunft zu geben, Bücher vorzustellen, Ideen entgegen zu nehmen und neue zu verteilen.

Wir freuen uns, das BücherboXX - Projekt auf diese Weise einem größeren und interessierten Publikum im Kiez in angenehmem Ambiente, zusammen mit seinem Initiator, Herrn Konrad Kutt, präsentieren zu können.

Im Terminkalender vormerken.

Freitag nachmittags!


Freitag, 14. August 2015

Ja, ist die BücherBoXX denn gar ein Wespennest?

Liebe BoXXerInnen,

es war die Tage wieder mal soweit. Zufällig war ein anderer Kümmerer bereits anwesend, der nahezu täglich bei der BücherboXX vorbeischaut, um sein gemeinnütziges, unentgeltliches Ehrenengagement zu vollbringen. Danke! Der Weg mit seinem Fahrrad führt ihn regelmässig hier vorbei. Dann legt er eine kleine Verschnaufpause ein und waltet seines Amtes. Zu Wissen, dass solcherart Regelmässigkeit Platz gegriffen hat, das hinterlässt ein beruhigendes Gefühl für exisitierenden Gemeinsinn - aus sich heraus motiviert. Entsprechend aufgeräumt sieht es dort aktuell auch aus.

Das beginnt damit, dass es beginnt, dass sich Bücher wieder nur in jeweils einer Reihe befinden, kein Krimskrams mehr auf dem Boden herumliegt und auch sonst "Ordnung" herrscht und das Projekt somit eine hervorragende Visitenkarte, auch für die Stadt Berlin, abgibt.

Doch gestern glaubte ich, daß in der BücherboXX ein Hornissenschwarm Zuflucht gesucht hatte. Ein menschlicher allerdings. Denn mehrfach umsurrte, man kann es bildlicher nicht besser beschreiben, ein Vertreter hiervon, eine deutlich abgemagerte Gestalt mit stierem Blick um die BücherboXX herum und laberte, besser lallte, wiederholt etwas von "Polizei". So richtig der Volltypus des kachektischen Alkies oder/und chronischer Lungenkrankeit ("blue bloater").

Dass es sich hier um einen echten, offenbar akut halluzinierenden, Psychotiker -mit einer sehr extremen motorischen Unruhe- handelte, war offensichtlich. Er machte jede und jeden in seiner Sichtweite an. Mein Zähler für all jene skurilen Gestalten, die um die BücherboXX surren und die man locker dort beobachten kann, hat sich damit erneut um eins erhöht. Es muss wohl etwas mit der gelben Farbe zu tun haben, welche diese Assoziation geweckt hat. Auch Wespen sind ja -zumindest teilweise- gelb markiert.

Nach seinem Ab- bzw. Weiterflug wurde es, zur Entschädigung sozusagen, von der gegenüber liegenden Parkbank aus gesehen, doch deutlich angenehmer. Es fand sich ein spanisch sprechendes Pärchen ein, welches von der BücherboXX offenbar derart entzückt war, dass es davon eine Menge Digitalphotos schiessen musste. Mal die BücherboXX von aussen, mal mit geöffneter Türe, mal mit Lady, mal ohne. - Das kann man übrigens öfter bei "Gästen mit Auslandsbezug" beobachten, nämlich, dass die BücherboXX ein beliebtes Aufnahmemotiv geworden ist. Die Aufnahmen in einschlägigen Portalen, wie Picasa, Flickr, Google Photos, etc. dürften sich daher künftig rasch mehren - und Zeugnis von der Attraktion dieser Idee geben. Nebenbei wandert diese damit auch in nähere und entferntere Nachbarländer. - Gut gemacht!


.




Dienstag, 11. August 2015

Die BücherBoXX, sie hat 4 Ecken - und mindestens eben so viele "Eckensteher"

Liebe BoXXerInnen,

„Im Tiergarten, oh wie schaurig,
hing sich der Nante auf.
Im Tiergarten, oh wie traurig,
da endete sein Lebenslauf.
Schendarmen un Polizisten,
mit de Rettungsmedaille jeziert,
und andre jute Christen,
die kamen anmarschiert.
Sie schnitten ihn vom Baume,
er schlug die Oojen auf
und kam aus seinem Traume
und sprach voll Schrecken drauf:
‚Alljütijer, hab Erbarmen,
mein Jott, wat seh ick hier?
Inn Himmel sind ooch Schendarmen?
Nu is et aus mit mir."


Die BücherBoXX, sie hat genau 4 Ecken und, wenn man genau hinschaut, hat sie auch (mindestens) 4 Eckensteher, alles Abbilder bzw. Nachfolger jenes Berliner Originals, welches jedem echten  Altberliner ein Begriff ist.

Der moderne Sprachgebrauch spricht natürlich anders. Soziale Randgruppen, HiloPes (hilflose Personen), Menschen mit geistiger Behinderung. So in etwa wäre der Neusprech. Von Müssiggängern, Tagedieben, Alkies, Junkies, asozialem Pack jedoch spricht oft der Volksmund.

Ich nenne Sie bevorzugt Großstadtpsychos oder Großstadtindianer. Man trifft einige davon in netter Regelmässigkeit im Dunstkreis der BücherBoXX an. - Gäbe es die BoXX nicht, so wären sie ebenso anwesend :) . Zahlreiche Bierflaschenverschlüsse unter der Sitzbank an der BoXX zeugen jederzeit von ihrer Anwesenheit. - So war es bereits im 18ten Jahrhundert in Berlin und so ist es im 21ten ebenso. "Jeändert hat sich - nüscht!" - Nur das aufgepappte Etikett - labeling, nennt man das heute. Eckensteher eben. Oder -sitzer, je nach Promillezustand. 

Mal sitzt einer bei 29 Grad im Schatten im Wintermantel stundenlang auf der Parkbank gegenüber. Mal schleicht einer, dessen Haut ein einziges großes Tattoo darstellt, in gebückter Haltung bei schlechtem Wetter in die BoXX, um sich dort einen "Schuss" zu versetzen. Mal rast einer psychotisch hin und her und zerrt an den armen Büchern herum - dann weiss man: es ist wieder Büchertisch in der Nähe. Mal sitzt einer mit besonders langem, schlohweiss geföhntem Haar eben an einer der vier soeben beschriebenen, literarischen Ecken (in diesem Sinne eher ein Eckensitzer halt) und hält Gespräch entweder mit sich selbst oder dem zufällig flanierenden Sommerpublikum......



Bildquelle: Wikipedia.org